Sektion Ausstellung: 120 Jahre Osnabrücker Hütte

 

Umweltfreundlich präsentiert sich heute die Osnabrücker Hütte im Großelendtal, dem hintersten Teil des Maltatales nordwestlich von Gmünd in Kärnten. Eine 120-jährige bewegende Geschichte liegt hinter ihr. Zunächst als Bergsteigerstützpunkt aus Holz gebaut, musste sie nach ihrer vollständigen Zerstörung durch eine Lawine im Jahre 1929 neu gebaut werden – nun mit Felsstücken aus der Umgebung. Gleiches Material wurde um 1980 auch beim Erweiterungsbau verwendet. Damit und mit seiner Bauform passt sich der Natursteinbau der natürlichen Umgebung an.

Mit der Umstellung von Gas auf umweltverträglichen Strom durch ein Kleinwasserkraftwerk sowie einer Abwasserreinigungs- und Wasseraufbereitungsanlage ist die Hütte seit 1996 zeitgemäß und umweltgerecht ausgestattet.

Durch das Angebot von hauptsächlich aus der Region stammenden Speisen und Getränken erhielt die Hütte die Marke „So schmecken die Berge“und wurde 2005 mit dem Umweltgütesiegel der Alpenvereine ausgezeichnet. Eine Überprüfung erfolgt alle fünf Jahre.

120 Jahre Osnabrücker Hütte bedeutet gleichzeitig auch 120 Jahre Freundschaft zwischen dem Osnabrücker und dem Gmünder Alpenverein. Sie ist auch Grundstein des Freundschaftsvertrages beider Städte.

Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in die Geschichte der Osnabrücker Hütte und ist zu sehen vom

  • 11.05. - 16.06.2019 im Rathaus Osnabrück
  • 05.07. - 04.08.2019 im Rathaus Gmünd/Kärnten (A)